Was sind Triggerpunkte und Faszien?
Triggerpunkte sind kleine, verhärtete Stellen in einem Muskel. Bei Druck schmerzen sie und können in andere Bereiche ausstrahlen, zum Beispiel vom Schultermuskel in den Nacken oder in den Kopf. Faszien sind die Hüllen aus Bindegewebe, die Muskeln umgeben und miteinander verbinden. Sind sie wenig verschieblich, spüren viele das als Ziehen, Steifigkeit oder als Spannung, die trotz Dehnen bleibt.
Beide Modelle beschreiben, was sich in der Praxis tasten lässt; die Forschung dazu ist nicht abgeschlossen. Viele empfinden nach gezielter Arbeit an diesen Stellen weniger Spannung und mehr Beweglichkeit, ein bestimmtes Ergebnis lässt sich aber nicht versprechen.
Triggerpunkte und Faszientechniken in der Klassischen Massage
Bei DD-REIMER werden Triggerpunktbehandlung und Faszientechniken nicht als eigene Therapie angeboten, sondern als Teil der Klassischen Massage. Die Massage lockert die Muskulatur und regt die Durchblutung an. Fallen dabei verhärtete Punkte oder wenig verschiebliche Gewebebereiche auf, werden sie gezielt behandelt:
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Triggerpunktbehandlung: anhaltender, gut dosierter Druck mit Daumen, Fingern oder Ellbogen auf den Punkt, bis die Spannung nachlässt, verbunden mit Dehnung und Bewegung.
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Faszientechniken: langsame, flächige Züge mit den Händen entlang der Muskelhüllen, oft mit wenig Öl, damit das Gewebe wieder gleiten kann.
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Dosierung: Sie geben laufend Rückmeldung; der Druck ist deutlich spürbar, aber nicht quälend.
Bei welchen Beschwerden?
Typische Gründe für eine Triggerpunkt- und Faszienmassage sind:
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verhärtete Stellen im Nacken und zwischen den Schulterblättern nach langem Sitzen
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Spannungskopfschmerz, der vom Nacken ausgeht
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Verspannungen im unteren Rücken und im Gesäss
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muskuläre Beschwerden nach Sport oder einseitiger Arbeit
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Gewebe, das sich nach einer alten Verletzung verklebt anfühlt
Mehr dazu unter Nackenschmerzen und Rückenschmerzen. Was Sie selbst tun können, steht im Beitrag Nackenverspannung lösen. Bei einer Blockade in der Wirbelsäule oder im Becken kann zusätzlich die Dorn-Therapie eingesetzt werden.
Wann zuerst ärztlich abklären: bei Taubheit oder Kribbeln in Armen oder Beinen, Lähmungserscheinungen, Schmerzen nach einem Unfall oder Sturz, Fieber, nächtlichen Schmerzen, die nicht von der Lage abhängen, oder starken Schmerzen, die in Arme oder Beine ausstrahlen. Diese Zeichen gehören zuerst zu Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt.
Unterschied zur Bindegewebsmassage und zur MST
Die Bindegewebsmassage arbeitet mit kurzen, ziehenden Strichen an Haut und Unterhaut und folgt einem festen Aufbau vom unteren Rücken aus. Die Triggerpunkt- und Faszienmassage setzt tiefer an, direkt an Muskel und Muskelhülle, und richtet sich nach den Stellen, die bei Ihnen auffallen. Steht Schmerz im Vordergrund, kommt die Manuelle Schmerztherapie MST in Frage.
Ablauf, Kosten und Kostenübernahme
Zu Beginn besprechen wir Ihre Beschwerden, dann werden Haltung und Beweglichkeit angeschaut und die Muskulatur abgetastet. Die Behandlung verbindet die Griffe der Klassischen Massage mit gezielter Arbeit an Trigger- und Faszienpunkten. Nach der Behandlung kann die Stelle ein bis zwei Tage empfindlich sein, ähnlich wie Muskelkater. Trinken Sie genügend Wasser und bewegen Sie sich leicht.
Eine Behandlung von 60 Minuten kostet CHF 150, die Erstbehandlung für Neukundinnen und Neukunden CHF 115 (bis 31.12.2026). Alle Tarife unter Preise. Die Klassische Massage ist bei EMR und ASCA anerkannt. Ob Ihre Zusatzversicherung einen Teil übernimmt, klären Sie vorab mit Ihrer Krankenkasse, siehe Krankenkasse und Zusatzversicherung. Die Praxis liegt an der Seidengasse 17, 8001 Zürich. Termin buchen.
Häufige Fragen zur Triggerpunkt- und Faszienmassage
Tut die Triggerpunktbehandlung weh?
Der Druck auf einen Triggerpunkt ist deutlich spürbar und kann kurz unangenehm sein. Er wird laufend an Ihre Rückmeldung angepasst. Sagen Sie Bescheid, wenn es zu viel ist.
Wie viele Behandlungen braucht es?
Das hängt davon ab, wie lange die Verspannung schon besteht. Nach der ersten Behandlung besprechen wir, ob weitere sinnvoll sind.
Wann ist die Behandlung nicht geeignet?
Bei akuten Entzündungen, Fieber, einer frischen Verletzung, Verdacht auf Thrombose, Hautinfektionen im Behandlungsbereich oder einer Tumorerkrankung wird nicht oder nur nach ärztlicher Rücksprache behandelt. Nehmen Sie Blutverdünner, sagen Sie es vorab; die Intensität wird dann reduziert.
Ist die Triggerpunkt- und Faszienmassage von der Krankenkasse anerkannt?
Die Behandlung ist Teil der Klassischen Massage, die in der Praxis bei EMR und ASCA anerkannt ist. Ob und wie viel Ihre Zusatzversicherung übernimmt, hängt von Ihrer Police ab. Klären Sie das vorab mit Ihrer Krankenkasse.
Kann ich Triggerpunkte selbst behandeln?
Mit einem Ball oder einer Faszienrolle lässt sich zu Hause Druck auf verspannte Stellen ausüben; das kann die Behandlung ergänzen. Bei ausstrahlenden Schmerzen oder unklarer Ursache lassen Sie die Stelle zuerst anschauen.




Was meine Klienten sagen

